Trampage.de: Informationen über Frankfurts öffentlichen Nahverkehr

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In eigener Sache

Die Trampage startete 1996 und war damit eine der ersten Webseiten über den Frankfurter Nahverkehr. Zu dieser Zeit hatten weder der damals erst ein Jahr alte RMV noch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt eine Internetpräsenz. Die beliebteste Suchmaschine hieß damals noch Yahoo und nicht Google. Bis zum Jahr 2000 lagen die Daten der Trampage auf einem Server der Uni Frankfurt. Danach wechselten sie auf den Server eines kommerziellen Anbieter.

Fast 25 Jahre sind eine lange Zeit für eine ehrenamtlich betriebene Webseite. In den letzten Jahren kam nur sehr sporadisch Neues dazu. Als Berufstätigen fehlt die einfach die Zeit und ich bekomme nicht mehr so viel mit. Die Trampage erhebt daher keinen Anspruch mehr aktuelle Informationsquelle zu sein. Mittlerweile gibt es für aktuelle Informationen genügend andere Webseiten, offizielle Webseiten wie von VGF und RMV als auch Fanseiten. Es wäre aber schade die ganzen Informationen als Chronik des Nahverkehrs-Geschehens zur Jahrtausendwende im Nirvana verschwinden zu lassen. Daher bezahle ich weiter Jahr für Jahr die Gebühren des Providers - in der Hoffnung, dass die Trampage Interessierten weiterhin als Quelle dienen kann. Die Trampage bleibt so quasi ein am Leben erhaltenes Dokument der Nahverkehrs- aber auch der Internetgeschichte, wozu auch der Verzicht auf ein Redesign der Webseite beiträgt.

Ein Vormittag in der Straßenbahn in den 80er Jahren

In Frankfurt auf Linie mit einer Straßenbahnfahrerin und ihrer Tochter. Eine schönes Zeitdokument aus der Zeit der Düwag Einrichtungswagen und des FVV. 

Wiesbadener entscheiden gegen die Straßenbahn

Am Sonntag 1.November 2020 hat sich bei einem Bürgerentscheid die Mehrheit der wahlbeteiligten Wiesbadener Bürger gegen das Projekt einer Straßenbahn von Mainz über Wiesbaden bis in den Taunus entschieden. Während die Bewohner der Innenstadtteile Mitte, Rheingauviertel und Westend mehrheitlich für die "Citybahn" stimmten, lehnten die Einwohner der eingemeindeten Stadtteile diese eher ab. Leider wurde der Bürgerentscheid von einer Desinformationskampagne der Straßenbahngegner begleitet, die mit Plakaten die Abholzung zahlreicher Bäume suggerierten. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war auch keine direkte Bürgerinformation möglich. Zumindest für die nächsten drei Jahre hat Wiesbaden jetzt die Chance für eine zukunftsfähige Umgestaltung des ÖPNV-Systems vertan. Der Blick auf die heutige Situation Wiesbadens, den die die zwanzigminütige Dokumentation "Stadt der vollen Busse" wirft, bleibt trotzdem aktuell. An Beispielen werden Alternativen, wie Doppelgelenkbusse, autonome Busse oder die Straßenbahn vorgestellt. Der Film entstand als No-Budget-Film aus persönlichem Engagement heraus.